Ein starkes Bündnis für mehr Transfer und Innovation

Hochschulallianz für den Mittelstand

Hochschulallianz für den Mittelstand

12 Seiten, DIN A4, in deutscher Sprache

Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind innovativ und anwendungsnah. Sie sind nah an den Problemen, nah an den Lösungen und nah an den Partnern in der Region. Als forschungsstarke Innovationstreiber und Zentren akademischer Ausbildung sind sie ideale Partner für den Mittelstand. Zwölf Hochschulen haben sich deshalb in der Hochschulallianz für den Mittelstand zusammengeschlossen. Das duz SPECIAL „Ein starkes Bündnis für mehr Transfer und Innovation“ beleuchtet umfassend die spezifischen Belange und Interessen anwendungsorientierter Hochschulen bei Forschung und Transfer.

Hochschulen für angewandte Wissenschaften bilden junge Menschen arbeitsmarktbezogen und anwendungsnah auf wissenschaftlicher Grundlage aus und sichern so den Nachwuchs von Fach- und Führungskräften für Unternehmen. Sie betreiben angewandte Forschung, von der innovativen Lösung für ein praktisches Problem über gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit der Wirtschaft bis hin zu komplexen Verbundprojekten, die auf der engen Zusammenarbeit mehrerer Hochschulen und Unternehmen beruhen.

Der Anspruch der Hochschulallianz ist, Brückenbauer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu sein. Dazu wollen die zwölf Mitgliedshochschulen den Wissens- und Technologietransfer fördern: Wissenschaftliche Erkenntnisse sollen wirkungsvoll in die regionale Wirtschaft gelangen, doch fehlten bislang Initiativen, von denen sich auch kleinere Unternehmen angesprochen fühlen.

Hans-Hennig von Grünberg, Vorstandsvorsitzender der Hochschulallianz, führt dazu aus: „Wir wollen mit unserem Netzwerk eine gemeinsame Plattform bereitstellen, die Kontakte bündelt, die interne und externe Kommunikation zwischen den Akteuren abstimmen kann und eine organisatorische Kontinuität gewährleistet. So soll die Basis für eine strukturierte, stabile und dauerhafte Partnerschaft geschaffen werden, die möglichst viele Akteure einschließt.“

Thomas Sattelberger, Vorsitzender des Beirats der Hochschulallianz, ergänzt: „Es müssen außerdem bei der Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft bürokratische Hürden abgebaut werden, um es insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen zu erleichtern, an Kooperationen von Forschung und Wirtschaft teilzunehmen.“