Gesundheitsfördernde Hochschulen

Modelle aus der Praxis

Techniker Krankenkasse, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.

32 Seiten, DIN A4, in deutscher Sprache

Das duz SPECIAL Gesundheitsfördernde Hochschulen – Mo­delle aus der Praxis der Techniker Krankenkasse (TK) und der Landes­vereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nieder­sachsen e. V. zeigt Wege auf, wie gesundheitsfördernde Aktivitäten für alle Statusgruppen und Mitglieder an den Hochschulen etabliert werden können.

Seit mehr als 10 Jahren gibt die Techniker Krankenkasse (TK) deutschen Hochschulen aktive Hilfestellung bei der Implementierung eines bedarfsgerechten Gesundheitsmanagements. Sie unterstützt dabei, Gesundheitsprojekte einzurichten, sie umzusetzen, zu bewerten und in die Verstetigung zu überführen. Thomas Holm, Leiter des Gesundheitsmanagements bei der Techniker Krankenkasse, bringt das so verfolgte Ziel auf den Punkt: "Wir wollen gemeinsam mit den Hochschulen die kommende Generation von Leistungsträgern und Führungskräften als potenzielle Multiplikatoren für gesundheitsfördernde Strukturbildung in Wirtschaft und Gesellschaft vorbereiten sowie deren Verständnis und Akzeptanz für ein modernes betriebliches Gesundheitsmanagement etablieren."

Doch auch über die Sensibilisierung künftiger Führungskräfte hinaus ist die Gesundheitsförderung für die Hochschulen eine ernstzunehmende Aufgabe, der sie Priorität einräumen müssen.  Denn die strukturellen Veränderungen an den Hochschulen der letzten Jahre – beispielsweise die enorme Verschulung des Studiums wie auch die veränderten Betreuungs- und Administrationsprozesse –  haben dazu geführt, dass die psychischen Erkrankungen zugenommen haben. Das betrifft Studierende wie Hochschulmitarbeiter. „Die Leistungsfähigkeit sinkt, obwohl sie mehr denn je gebraucht wird“,  berichtet Thomas Holm.

Das duz SPECIAL zeigt auf, dass Gesundheitsmanagement alle Akteure der Hochschule mit einbeziehen und klar auf der Leitungsebene angesiedelt sein sollte. Hochschulen sollten zudem für diesen Aufgabenbereich zusätzliches Fachpersonal einstellen, das den Gesamtprozess koordiniert und begleitet. Ein solches Engagement macht sich langfristig bezahlt: "Aktives Gesundheitsmanagement motiviert und stärkt nicht nur nachhaltig die Gesundheit der Studierenden und Hochschulangehörigen – es erhöht auch die Attraktivität der Hochschule nach außen", so Thomas Holm.