Medizinischer Fakultätentag

Wir bilden Ärzte aus, forschen und sorgen für Ihre Gesundheit

Medizinischer Fakultätentag der Bundesrepublik Deutschland e.V.

28 Seiten, DIN A4, in deutscher Sprache

2013 feierte der Medizinische Fakultätentag ein wichtiges Jubiläum: 100 Jahre seit seiner Gründung. Dieses Jubiläum nahm die Interessensvertretung der medizinischen Ausbildungs- und Forschungsstätten zum Anlass, die Aufgaben und Herausforderungen der Universitätsmedizin mit ihren Kernkompetenzen Forschung, Lehre und Patientenversorgung in einem eigenen duz SPECIAL darzustellen. Neben einem Exkurs zu seiner 100-jährigen Geschichte, die in Halle begann, lenkt der MFT den Blick auf die aktuelle Situation der medizinischen Fakultäten und Universitätsklinika in Deutschland – nicht zuletzt auch auf die unsichere Zukunft der Universitätsmedizin am Standort Halle.
Als Zusammenschluss der medizinischen Ausbildungs- und Forschungsstätten in Deutschland nimmt der MFT vielfältige Aufgaben in der Interessensvertretung der Medizinischen Fakultäten in Deutschland wahr und ist u. a. der zentrale Ansprechpartner für die Politik zu den Themen Forschung und Lehre.

37 Fakultäten und 33 Universitätsklinika schultern in Deutschland die Aufgaben der Universitätsmedizin; in über 70 verschiedenen Studiengängen werden rund 93.000 Studierende der Human- und Zahnmedizin sowie der Gesundheitswissenschaften betreut. Gemeinsam werben die hochschulmedizinischen Einrichtungen jährlich mehr als 1,5 Milliarden Drittmittel für Forschungsvorhaben ein und waren mit den jeweiligen Standorten bei erfolgreichen Bewerbungen in der Exzellenzinitiative erheblich mit beteiligt.

Das duz SPECIAL greift wichtige Themen wie die stärkere Verschiebung der Finanzierung der Universitätsmedizin von Landesmitteln zu Drittmitteln auf, thematisiert die Universitätsmedizin als Wirtschafts- und Standortfaktor und verweist auch auf die Tatsache fehlender Investitionen in der Infrastruktur von Krankenversorgung und Bauwesen der Universitätsklinika. Der Präsident des MFT, Professor Heyo K. Kroemer,  verweist im Editorial zudem darauf, dass die strukturelle Vielfalt der universitären Medizin im derzeitigen Fallpauschalensystem (DRG) nicht abbildbar sei und er konstatiert, dass die deutsche Universitätsmedizin bei Schaffung der notwendigen Voraussetzungen einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen des demografischen Wandels erbringen wird.