Beyond Bibliometrics – Identifying the Best

Proceedings of the 8th Forum on the Internationalization of Sciences and Humanities

Alexander von Humboldt-Stiftung

48 Seiten, DIN A4

Unter dem Titel „Beyond Bibliometrics – Identifying the Best“ dokumentiert das duz SPECIAL die wichtigsten Ergebnisse des 8. Forums zur Internationalisierung der Wissenschaft, das die Alexander von Humboldt‐Stiftung vom 06. bis 07. November 2014 in Berlin durchführte.

Das International Advisory Board der Humboldt‐Stiftung, das die Themen der alljährlich stattfindenden Foren festlegt, lenkte mit dem 8. Forum den Fokus auf die Frage, welche Auswirkungen die Bibliometrie auf die Wissenschafts- und Forschungssysteme weltweit mit sich bringt.

Rund um die Welt stehen Forschungs- und Forschungsförderinstitutionen vor der gleichen Herausforderung: Bei knapper werdenden Budgets steigt der Druck, die richtigen Förderentscheidungen zu treffen und das wissenschaftliche Potenzial von Forscherinnen und Forschern richtig einzuschätzen. Bibliometrische und andere quantitative Methoden versprechen augenscheinlich Vergleichbarkeit und Objektivität bei der Beurteilung von wissenschaftlichem Output und von Forschenden, die diesen erschaffen. Folglich werden sie weltweit bereits extensiv eingesetzt. Doch messen sie tatsächlich, was sie messen sollen, und wo liegen ihre Grenzen? Welche unerwünschten Folgen entstehen aus der Überschätzung ihrer Möglichkeiten? Mit Sprechern aus unterschiedlichen Wissenschaftsregionen ermöglichte das Forum eine Reflexion auf globaler Ebene.

Dazu Dr. Enno Aufderheide, Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung: „Dieses Forum erinnerte uns zum Beispiel daran, dass Stipendiaten aus Entwicklungs- und Schwellenländern enorm benachteiligt sind, wenn es zum 'Einbrechen' in die wichtigsten akademischen Journals oder 'Zitationsnetzwerke' kommt. Dies zeigt außerordentliche Herausforderungen auf, eine persönliche akademische Leistung zu evaluieren.“