Transnationale Bildung

Ankerpunkte im Ausland

DAAD - Deutscher Akademischer Austauschdienst

24 Seiten, DIN A4, in deutscher Sprache

Transnationale Bildungsangebote deutscher Hochschulen sind international zunehmend gefragt. Ihr Erfolg macht sie anschlussfähig für Kooperationen auf weiteren Gebieten in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Das aktuelle DUZ Special „Transnationale Bildung: Ankerpunkte im Ausland“ des DAAD – Deutscher Akademischer Auslandsdienst beleuchtet Erfolge, neue Rollen und bleibende Herausforderungen der Transnationalen Bildung.

Das DUZ Special resümiert die bereits fünfte Tagung des DAAD zur Transnationalen Bildung, die am 28. und 29. November 2018 in Berlin stattfand.

Transnationale Bildungsangebote deutscher Hochschulen – von einzelnen Studiengängen über Fach- und Exzellenzzentren bis hin zu binationalen Hochschulgründungen – kommen einer weltweit großen Nachfrage nach akademischer Ausbildungsqualität entgegen. Sie stärken gleichzeitig die Internationalisierung und internationale Sichtbarkeit der deutschen Hochschulen.

Die Hochschulen gehen ihr Auslandsengagement mit einem partnerschaftlichen Ansatz an, der auch die Bildungsinteressen und -traditionen der Sitzländer einbezieht. Nur dadurch ist es möglich, dass die transnationalen Präsenzen der Hochschulen vielfältige Rollen einnehmen und so über ihre Kernaufgaben in der Lehre hinaus einen Mehrwert erzeugen.

Dazu die Präsidentin des DAAD Prof. Dr. Margret Wintermantel: „Transnationale Bildung eröffnet wertvolle Perspektiven – gerade in Krisenzeiten. In der Türkei und im Nahen Osten haben sich binationale Hochschulen für geflüchtete Studierende geöffnet, aber auch in anderen Weltregionen stehen TNB-Präsenzen für einen Dialog, der angesichts von Konflikten nicht abreißt. Transnationale Bildung bedeutet immer auch Arbeit an der Zukunft: von den jungen Absolventen bis zu den neuen technischen Möglichkeiten der Digitalisierung.“

Die DAAD-Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland ergänzt: „Auch der Austausch mit der Wirtschaft gewinnt weiter an Bedeutung, nicht zuletzt aufgrund der international zunehmend intensiven Suche nach qualifizierten Fachkräften. TNB-Präsenzen bieten der deutschen Exportindustrie, aber auch der lokalen Wirtschaft Möglichkeiten einer ähnlichen Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen, wie sie in Deutschland üblich ist.“